Gedenken mit Erinnerungslücken

Deutsche Reservisten spielen amerikanische Soldaten im Krieg

 

WDR 5, Neugier genügt, 31. 10. 2019 

Die Kämpfe in der Nordeifel zählen zu den längsten und verlustreichsten Gefechten des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Gebiet. Sie hinterließen Tausende Tote und Verwundete auf beiden Seiten. Genaue Zahlen sind bisher nicht bekannt. Während vor Ort gerne von einem „sinnlosen Krieg“ gesprochen wird, bleibt oft im Dunkeln, warum gekämpft wurde. Gab es nicht eine Vorgeschichte? Und was geschah eigentlich mit den aus Osteuropa verschleppten Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen? In den Dörfern der Nordeifel gibt es Menschen, die diese Fragen stellen. Und auch der Landschaftsverband Rehinland will die Geschichte der sogenannten „Schlacht im Hürtgenwald“ aufarbeiten und neue Konzepte der Erinnerungskultur entwickeln.