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Deutsche UN-Soldaten auf Ausguck im Feldlager Camp Castor in Gao in Nordmali. © Bettina Rühl

Drogenschmuggler in Mali

Eine UN-Militärmission, an der die Bundeswehr beteiligt ist, soll gegen bewaffnete Milizen in Mali vorgehen. Die bekämpfen die Regierung seit Jahren und kontrollieren weite Teile des Landes. Drogenbarone können dort ungestört ihren Geschäften nachgehen. Sie pflegen beste Beziehungen zu malischen Militärs und Politikern – und finanzieren mit ihren Gewinnen die regierungsfeindlichen Milizen. Denn je schwächer der Staat ist, desto besser laufen ihre Geschäfte. Weil das UN-Mandat keinen Kampf gegen Schmuggler und Terroristen erlaubt, kann die Mission nur scheitern. Die Schmuggler sind zum Äußersten bereit. Doch wenn sie ihre Ware übergeben haben, mutieren viele zu treusorgenden Familienvätern. 

SWR 2 Wissen am Freitag, den 8. März 2019, 10:30 Uhr